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Katze zeichnen: Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger

Wissenswertes · aktualisiert November 2026

Katze zeichnen: eine Bleistiftskizze einer Katze, daneben sitzt das echte Modell

Eine Katze zu zeichnen ist leichter, als es aussieht: Du baust sie aus wenigen Grundformen auf, einem Kreis für den Kopf, einem Oval für den Körper und Dreiecken für die Ohren. Danach verbindest du die Formen, ergänzt Schwanz, Pfoten und Gesicht und radierst die Hilfslinien weg. Mit Bleistift, Radiergummi und zehn Minuten Zeit hast du deine erste Katze aufs Papier gebracht.

Das brauchst du zum Katze zeichnen

Für den Anfang reicht, was in fast jeder Schublade liegt. Ein weicher Bleistift ist ideal, weil du damit zuerst ganz leicht vorzeichnen und später kräftiger nachziehen kannst. Drück am Anfang kaum auf, die ersten Linien sind nur Hilfslinien.

Und das wichtigste Werkzeug: deine eigene Katze als Modell. Sie wird natürlich genau dann aufstehen und gehen, wenn du gerade bei den Ohren bist. Ein Foto von ihr ist deshalb ein guter Plan B.

  • Papier, am besten etwas dickeres Zeichenpapier
  • ein weicher Bleistift (etwa HB oder 2B) und ein Radiergummi
  • optional: ein schwarzer Fineliner zum Nachziehen
  • optional: Buntstifte oder Aquarellfarben zum Ausmalen
  • ein Foto deiner Katze als Vorlage

Schritt für Schritt: eine sitzende Katze zeichnen

Die sitzende Katze von vorne ist das ideale Anfängermotiv, weil sie fast symmetrisch ist und aus einfachen Formen besteht. Zeichne alle Schritte zunächst mit ganz leichtem Strich, damit du später korrigieren kannst.

  • 1. Kopf: Zeichne oben in der Mitte des Blatts einen Kreis. Er sollte etwa ein Drittel so groß sein wie der Körper werden soll.
  • 2. Hilfslinien im Gesicht: Ziehe durch den Kreis eine senkrechte Linie in der Mitte und eine waagrechte Linie etwas unterhalb der Mitte. Darauf sitzen später Augen und Nase.
  • 3. Ohren: Setze oben links und rechts auf den Kreis zwei Dreiecke mit leicht abgerundeten Spitzen. Sie stehen etwas nach außen, nicht ganz senkrecht.
  • 4. Körper: Zeichne unter den Kopf ein großes, birnenförmiges Oval, oben schmal und unten breit. Der Kopf überlappt den oberen Rand ein wenig.
  • 5. Vorderbeine: Zeichne vom Brustbereich zwei lange, schmale, leicht gebogene Linienpaare nach unten bis zum Boden. Unten enden sie in kleinen Halbkreisen als Pfoten.
  • 6. Hinterbeine: Rechts und links am unteren Körper je einen flachen, runden Bogen zeichnen, das sind die angezogenen Oberschenkel. Davor schaut jeweils eine kleine Pfote hervor.
  • 7. Schwanz: Lass von einer Seite des Körpers eine lange, geschwungene Form um die Pfoten herumlaufen. Achte darauf, dass er an der Basis etwas dicker ist.
  • 8. Gesicht: Auf die waagrechte Linie kommen zwei mandelförmige Augen mit Abstand. Darunter in der Mitte eine kleine, umgedrehte Dreiecksnase, darunter ein Mund in Form eines kleinen w.
  • 9. Schnurrhaare: Links und rechts von der Nase je drei leicht gebogene, lange Linien nach außen ziehen.
  • 10. Aufräumen: Ziehe die endgültigen Konturen kräftiger nach und radiere alle Hilfslinien vorsichtig weg.

Augen, Fell und Ausdruck: so wird deine Katze lebendig

Die Augen machen den Ausdruck. Zeichne die Pupille als senkrechten, schmalen Schlitz, wenn deine Katze wach und aufmerksam in die Sonne schaut, oder als großen runden Kreis für einen niedlichen, verspielten Blick. Ein kleiner weißer Lichtpunkt, den du beim Ausmalen frei lässt, bringt sofort Glanz ins Auge.

Fell zeichnest du am besten nicht mit Linien rundherum, sondern mit kurzen Strichen in Wuchsrichtung. Am Kopf laufen sie von der Nase nach außen, am Körper von oben nach unten. Für eine getigerte Katze setze leicht gebogene Streifen auf Stirn, Rücken und Schwanz, am Schwanz als Ringe. Ein Tipp: An Brust und Wangen etwas flauschiger, mit Zacken am Rand, wirkt die Katze gleich kuscheliger.

Katze zeichnen mit Kindern: die einfachste Variante

Für kleine Kinder klappt eine noch einfachere Version. Sie brauchen nur zwei Kreise übereinander, einen kleinen für den Kopf und einen großen für den Bauch. Oben kommen zwei Dreiecke als Ohren drauf, an der Seite ein langer, geschwungener Schwanz.

Dann wird es lustig: Augen, Nase, Schnurrhaare und ein Lächeln. Wer will, malt der Katze ein Halsband, Streifen oder Punkte. Eine schöne Idee ist auch, dass jedes Kind die Familienkatze malt und die Bilder dann am Kühlschrank ausgestellt werden. Die Chefin des Haushalts wird das selbstverständlich ignorieren.

  • kleiner Kreis für den Kopf, großer Kreis für den Bauch
  • zwei Dreiecke als Ohren
  • ein langer, geschwungener Schwanz
  • zwei Punkte als Augen, Dreiecksnase, w-förmiger Mund
  • drei Schnurrhaare pro Seite

Typische Anfängerfehler und wie du sie vermeidest

Der häufigste Fehler: Der Kopf wird zu groß. Das wirkt niedlich wie bei einem Kitten, ist bei einer erwachsenen Katze aber nicht stimmig. Vergleiche die Größen immer wieder mit der Vorlage. Auch die Ohren geraten oft zu klein oder sitzen zu weit oben, dabei setzen sie bei Katzen eher seitlich am Kopf an.

Ein zweiter Klassiker sind zu kräftige Linien am Anfang. Dann lassen sich Hilfslinien nicht mehr gut entfernen. Zeichne locker und leicht, korrigieren ist ausdrücklich erlaubt.

  • Kopf im Verhältnis zum Körper zu groß
  • Ohren zu klein oder zu weit oben
  • Beine zu kurz und zu dick
  • Augen zu nah beieinander
  • von Anfang an zu fest aufgedrückt

Nächste Schritte: liegende und schlafende Katzen

Wenn die sitzende Katze sitzt, versuch dich an einer schlafenden. Sie ist überraschend einfach: Im Grunde ist sie ein großes, rundes Oval, aus dem Ohren und ein um den Körper gewickelter Schwanz hervorschauen. Geschlossene Augen sind nur zwei kleine, nach unten gebogene Bögen.

Schlafende Katzen haben außerdem einen großen Vorteil als Modell: Sie halten still. Und das stundenlang. Nutze die Gelegenheit, wenn deine Katze wieder einmal auf dem Sofa zu einem Kringel geworden ist, und zeichne direkt von der Natur.

Häufige Fragen

Wie zeichnet man eine einfache Katze?

Mit einem kleinen Kreis für den Kopf, einem größeren Oval für den Körper, zwei Dreiecken als Ohren und einem geschwungenen Schwanz. Dazu Augen, Nase, Mund und Schnurrhaare, und fertig ist die Grundform.

Wie zeichnet man Katzenaugen?

Zeichne eine Mandelform und darin eine senkrechte, schmale oder runde Pupille. Lass einen kleinen weißen Lichtpunkt frei, dann wirkt das Auge lebendig und glänzend.

Ab welchem Alter können Kinder eine Katze zeichnen?

Schon Kinder im Kindergartenalter schaffen eine einfache Katze aus zwei Kreisen und Dreiecksohren. Die detaillierte Variante mit Hilfslinien eignet sich eher ab dem Volksschulalter.

Für Katzenleit mit Schmäh

Des, wos si dei Katz eh denkt. Als Leiberl, Hoodie oder Pulli.

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